Hier finden Sie die Bilder vom Josef Göppel-Archivabend am 23.04.2026 in München:
Quellennachweis: nyvex
Josef Göppel lernte alle politischen Stufen vom Stadtrat bis zum Bundestag kennen. 45 Jahre war er gewählter Volksvertreter – seine Ideale verlor er dabei nie: Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaften im Einklang mit der Natur.
Hier finden Sie die Bilder vom Josef Göppel-Archivabend am 23.04.2026 in München:
Quellennachweis: nyvex
Ein Schlüsselbestand zur Geschichte der Umweltpolitik in der CSU:
Initiiert von Familie Göppel und der Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) wurde der erste Josef Göppel-Archivabend am 23. April 2026 in München in der HSS-Stiftung ausgerichtet – vor einem interessierten Publikum aus Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft. Im Mittelpunkt stand das politische Wirken von Josef Göppel sowie die besondere Bedeutung seines Nachlasses für die Entwicklung der Umweltpolitik innerhalb der Christlich-Sozialen Union.
Josef Göppel war über Jahrzehnte eine prägende Persönlichkeit der Umweltpolitik in Bayern und Deutschland. Besonders hervorzuheben ist sein maßgeblicher Beitrag zum Aufbau der Landschaftspflegeverbände, die bis heute eine tragende Säule des praktischen Naturschutzes darstellen. Bereits früh setzte er sich zudem für erneuerbare Energien und eine nachhaltige Waldbewirtschaftung ein. Sein politisches Denken war dabei von der Überzeugung getragen, dass wirtschaftliches Handeln dauerhaft nur im Einklang mit den natürlichen Lebensgrundlagen bestehen kann. Mit seinen Positionen – u. a. zum Atomausstieg – brachte er wichtige Impulse in die politische Debatte ein, auch wenn diese nicht immer uneingeschränkt auf Zustimmung stießen.
Der im Archiv der Hanns-Seidel-Stiftung für Christlich-Soziale Politik verwahrte Nachlass Josef Göppels – bereits 2017 als Vorlass übergeben – dokumentiert diese Entwicklung eindrucksvoll. Mit rund 30 laufenden Metern an Unterlagen aus allen Phasen seiner politischen Tätigkeit eröffnet er einen einzigartigen Zugang zur Geschichte der Umweltpolitik in Bayern und Deutschland.
Archivleiter Dr. Christian Petrzik betonte:
„Der Archivbestand von Josef Göppel hat eine ganz besondere Bedeutung. Er eröffnet vielfältige Perspektiven für die Forschung zur Umweltpolitik und zur Geschichte der CSU. Wir laden ausdrücklich Forschende sowie Autorinnen und Autoren ein – auch mit Blick auf mögliche Biografien –, diesen außergewöhnlichen Bestand zu nutzen. Das Archiv steht hierfür jederzeit zur Verfügung.“
Die Schirmherrin der Veranstaltung, MdL Tanja Schorer-Dremel (Stellv. Generalsekretärin und Stellv. Fraktionsvorsitzende der CSU sowie Politische Sprecherin der Bay. LPVs), hob in ihrem Grußwort hervor:
"Die Idee zur Gründung der Landschaftspflegeverbände war eine herausragende Leistung von Josef Göppel. Allein in Bayern konnten mit Unterstützung des Freistaats 71 Verbände gegründet werden. Sie sind gestern wie heute und auch morgen von zentraler Bedeutung für den Naturschutz."
Beate Rutkowski (Stellv. Vorsitzende des BUND Naturschutz in Bayern) mahnte mit Blick auf aktuelle Entwicklungen:
„Naturschutz spielt auf vielen politischen Ebenen nicht mehr die zentrale Rolle, die ihm zukommen sollte. Dabei ist er die Grundlage unseres Wirtschaftens – in Bayern, in Deutschland und in ganz Europa.“
Die Tochter von Josef Göppel – Sophia Göppel-Kraft – hob die besondere Bedeutung des Veranstaltungsformats hervor:
„Es freut uns sehr, dass seit dem Tod meines Vaters im Jahr 2022 in jedem Jahr mit verschiedenen Kooperationspartnern eine Josef-Göppel-Veranstaltung stattfinden konnte. Für das kommende Jahr planen wir die Verleihung eines Josef Göppel-Preises in Kooperation mit dem Deutschen Landschaftspflegeverband. Diese Veranstaltungen haben eine besondere Qualität, weil sie unterschiedliche Perspektiven zusammenführen und Dialogräume eröffnen, in denen wichtige Impulse für eine nachhaltige Zukunft entstehen.“
Der Josef Göppel-Archivabend machte deutlich, dass sein politisches Vermächtnis bis heute als wichtige Referenz für politischen Diskurs, gesellschaftliche Debatten und Forschung dient.
---
Bei Fragen zum Archiv können Sie sich jederzeit vertrauensvoll an den Archivleiter wenden:

Die Pressemitteilung ist unter diesem Link abrufbar: Pressemitteilung zum Josef-Göppel-Archivabend 2026
Ein Videobeitrag des Abends ist hier einzusehen.
Pressefoto vom Archivabend:

Bildergalerie:
Alle Bilder des Abends finden Sie hier in der Bildergalerie.
Die Hanns-Seidel-Stiftung lädt Sie gemeinsam mit Familie Göppel herzlich zu einem besonderen Archivabend nach München ein.
50 Jahre Umweltpolitik: Verantwortung und Weitblick - Einblick in das Archiv.
Josef Göppel war über Jahrzehnte eine prägende Persönlichkeit der Umweltpolitik in Bayern und Deutschland. Als Förster, Mitglied des Bayerischen Landtags (MdL) sowie später als langjähriger Bundestagsabgeordneter setzte er sich mit großer Konsequenz für den Schutz von Natur, Landschaft und Lebensgrundlagen ein. Sein Wirken steht für ein halbes Jahrhundert engagierter Umweltpolitik in Bayern und darüber hinaus. Zugleich war er Gründer des Deutschen Verbands für Landschaftspflege (DVL), des Landschaftspflegeverbandes Mittelfranken und ein wichtiger Impulsgeber für eine Politik, die Landwirtschaft, Naturschutz und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbindet.
Mit seinem Ausscheiden aus dem Deutschen Bundestag übergab Josef Göppel bereits 2017 seine umfangreichen Unterlagen als Vorlass an das Archiv für Christlich-Soziale Politik der Hanns-Seidel-Stiftung. Damit wurde ein bedeutender Bestand zur Dokumentation von rund fünf Jahrzehnten Umweltpolitik in Bayern und Deutschland dauerhaft gesichert und für Forschung sowie Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Damalige Meldung der HSS: https://www.hss.de/news/50-jahre-umweltpolitik-am-stueck-news1411/?searchQuery=Josef%20G%C3%B6ppel
Die Veranstaltung gibt einen vertieften Einblick in diesen einzigartigen Archivbestand und beleuchtet zentrale Stationen des politischen Wirkens von Josef Göppel.
Wir würden uns sehr freuen, Sie zu diesem besonderen Anlass begrüßen zu dürfen.
DATUM: DONNERSTAG, 23. APRIL 2026
ORT: KONFERENZZENTRUM DER HANNS-SEIDEL-STIFTUNG, LAZARETTSTRAßE 33, 80636 MüNCHEN
PROGRAMM
16:30 Uhr Archivführung (optional)
18:00 Uhr Grußworte
- Begrüßung durch Familie Göppel
- Grußwort der Schirmherrin Tanja Schorer-Dremel, MdL – Politische Sprecherin der Bayerischen Landschaftspflegeverbände
- Grußwort Beate Rutkowski – Stellvertretende Landesvorsitzende des BUND Naturschutz in Bayern
18:45 Uhr Vorstellung des Josef-Göppel-Archivs – Dr. Christian Petrzik, Hanns-Seidel-Stiftung
19:30 Uhr Diskussion
20:00 Uhr Get together mit kleinen Speisen und Getränken
Anmeldung möglich unter: https://www.hss.de/veranstaltungen/josef-goeppel-archivabend-3260209002/
Einen Videobeitrag zum Fachvortrag, erstellt vom Student Jones Antony, finden Sie hier. Weitere Informationen zum Josef Göppel-Fachforum sind hier einzusehen: https://www.hswt.de/news-list/detail/hswt-praesentiert-sich-vielseitig-am-triesdorfer-johannitag-2025
Zu diesem gemeinsamen Fazit kamen der Schirmherr Staatsminister Joachim Herrmann, Bundesumweltministerin Steffi Lemke und Transformationsforscherin Prof. Dr. Maja Göpel beim diesjährigen Josef-Göppel-Symposiums 2025
Unsere Umwelt braucht uns alle - dazu rief das diesjährige Josef-Göppel-Symposium „Aufbruch“ auf.
Rund 180 Teilnehmende aus Herrieden, dem Landkreis Ansbach, Mittelfranken und darüber hinaus - Jung und Alt, aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kirche und Zivilgesellschaft haben vom 11. bis 12. April 2025 in der Evangelischen Akademie Tutzing am Starnberger See offen und kontrovers über Wege aus der ökologischen und gesellschaftlichen Krise diskutiert.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann betonte: „Mir ist es als langjähriger politischer Weggefährte von Josef Göppel eine große Ehre, Schirmherr des 3. Josef-Göppel-Symposiums sein zu dürfen.“ Er zeigte sich erfreut, dass sehr offen, durchaus kontrovers, über die aktuellen Herausforderungen diskutiert wurde. Umweltschutz darf nicht in den Hintergrund treten – Klimaschutz muss als erweiterter Sicherheitsbegriff verstanden werden, betonte er. "Vielleicht gelingt es uns so, mehr gemeinsam anzupacken und zu lösen."
Bundesumweltministerin Steffi Lemke unterstrich:
„Ich bin unglaublich dankbar, dass es das Josef-Göppel-Symposium gibt. Ich hoffe sehr, dass wir uns in Zeiten von Frühjahrsdürre im April in ganz Deutschland, wo der Rhein zu wenig Wasser hat und wo die Oberböden für die Landwirtschaft nicht genug Wasser haben, darauf besinnen: Natur ist das Essenzielle. Wir können nicht ohne sauberes Wasser, saubere Luft, intakte Wälder und Böden leben. Wir brauchen mehr Naturschützer – in allen Parteien. Das ist das Vermächtnis, das Josef Göppel uns mitgibt.“
Die Organisation des Symposiums bedeutet viel ehrenamtliches Engagement – dennoch freut sich Sophia Göppel-Kraft – stellvertretend für Familie Göppel – gemeinsam mit zahlreichen Partnern und Unterstützern auch in diesem Jahr diesen besonderen Gesprächsraum geschaffen zu haben: „Inzwischen hat sich das Josef-Göppel-Symposium zu einer einmaligen Plattform entwickelt, die gerade in der heutigen, oftmals polarisierten Diskussionskultur so notwendig ist, um gemeinsam an einem Strang für die Sache zu ziehen."
Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Umwelthilfe, hob hervor: „Die Zeit zum gemeinsamen Aufbruch ist jetzt. Unser Vater hat es vorgelebt: jede Krise beinhaltet einen eigenen Aufruf und die Chance zum Aufbruch. Dazu soll das Josef-Göppel-Symposium beitragen. Es soll ermöglichen, auch über Unterschiede hinweg miteinander zu sprechen und konstruktive Lösungen zu finden.“
Unter dem Motto „Aufbruch!“ wurde sichtbar: Das Vermächtnis von Josef Göppel lebt – in der ehrlichen Debatte, im Miteinander und in der klaren Botschaft: Es ist Zeit zu handeln für unser aller Lebensgrundlagen!
Die Pressemitteilung ist unter diesem Link abrufbar: Pressemitteilung zum Josef-Göppel-Symposium 2025
Ein Videobeitrag des Journalisten Axel Mölkner-Kappl vom Josef-Göppel-Symposium 2025 ist hier einzusehen: https://youtu.be/7sWkTavgXnk
