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Presseberichte

Süddeutsche Zeitung, 

DER LETZTE ÖKO DER CSU

Er wurde oft belächelt, ignoriert, überstimmt: Der Bundestagsabgeordnete Josef Göppel hatte als Umweltpolitiker vor allem unter den Grünen Freunde. Nach den Wahlen im September zieht er sich zurück. Sein Fazit ist ernüchternd: Aus den Christsozialen sei eine Partei des Kapitals geworden

INTERVIEW von SEBASTIAN BECK  und CHRISTIAN SEBALD
in der Süddeutschen Zeitung vom 22. Juli 2017

170722 - SZ_Der letzte Öko der CSU

Herr Göppel, wie oft sind Sie schon gefragt worden, ob Sie in der falschen Partei sind?

Josef Göppel: Regelmäßig. Für mich hat sich die Frage aber nie gestellt. Das hängt vielleicht mit der Beständigkeit unserer Familie zusammen. Die Göppels sind im oberen Altmühltal eine alte Kleinbauernfamilie, der erste Göppel ist 1582 an derselben Hofstelle genannt, die jetzt mein Bruder Franz bewirtschaftet, im Nebenerwerb. Wir haben ländliche Beständigkeit.

Download des Artikels aus der Süddeutschen Zeitung 

 

Interview mit Josef Göppel MdB von Wolfram Göll

im Bayernkurier vom 23. Juli 2017

Einige CSU-Bundestagsabgeordnete treten am 24. September nicht mehr zur Wahl an. Sie blicken auf Jahrzehnte intensiver Arbeit für die Bürger zurück. Heute zieht der mittelfränkische Umweltpolitiker Josef Göppel eine Bilanz seiner Tätigkeit.

Herr Göppel, wie fällt nach 15 Jahren im Bundestag Ihre Bilanz aus?

Die Umweltpolitik der Union verläuft seit Jahrzehnten in Sprüngen. Es gibt mutige

Entscheidungen wie zuletzt den sanften Donauausbau dank Seehofer und dann wieder massive Initiativen für mehr Flächenverbrauch. Ähnlich ist es bei der Energiewende. Bayerns Bürger investierten überdurchschnittlich in Solar, Wind und Biogas und holten viel Wertschöpfung in die ländlichen Räume. In der Koalitionsverhandlung 2013 ging dann ein ganz anderer Wind, der Ausbau erneuerbarer Energien wurde gebremst.

Hier das ganze Interview ...