Springe zum Inhalt

Ansbach, 17.03.2020 - Vom Platz 69 aus startete der 69jährige Josef Göppel diesmal in die Wahl zum Ansbacher Kreistag. Nach der Abstimmung steht er auf Rang 14 - das ist der größte Sprung nach vorn eines Kandidaten auf der CSU Liste.

Die Bevölkerung erwartet von Göppel offensichtlich weiteren Einsatz für naturverträgliches Wirtschaften und Schöpfungsbewahrung. Er selbst will sich in nächster Zeit vor allem für die Eindämmung des ausufernden Flächenverbrauchs engagieren. Dazu hat Josef Göppel einen detaillierten Vorschlag ausgearbeitet.

Frühere Wahlergebnisse:

Am 22. September 2002 wurde Josef Göppel mit 56,4 % der Stimmen als Direktabgeordneter für den Wahlkreis Ansbach - Weißenburg - Gunzenhausen in den Deutschen Bundestag gewählt. Bei seiner Wiederwahl am 18. September 2005 erreichte er zwar nur 54,3 % der Erststimmen, lag damit aber um sieben (!) Prozent über dem Zweitstimmenergebnis der CSU. Mit 47,4 % der Stimmen setzte er sich auch am 28. September 2009 klar gegen die anderen Bewerber durch. Das Ergebnis lag um 7,3% über dem Zweitstimmenanteil der CSU in seinem Wahlkreis (40,1%). 2013 wurde er mit 53,3% wiedergewählt. Wiederum lag das Ergebnis um 5,7% deutlich über dem Zweitstimmenanteil der CSU von 47,6%.

Presse fragt Göppel nach Erfahrungen aus 50 Jahren

München - Das aktive Aufgreifen ökologischer Forderungen durch den neuen CSU-Vorsitzenden Markus Söder beschäftigt die Öffentlichkeit. Josef Göppel ist nach 49 Jahren Parteimitgliedschaft und jahrzehntelangem Bemühen um nachhaltigeres Wirtschaften ein gefragter Gesprächspartner.
Hier finden Sie die aktuellen Artikel zum Thema der SZ, Mittelbayerischen, NZ und WELT.

Göppel-Vortrag zur Einführung -

München, 26. Juni 2019 - Die Bayerische Akademie Ländlicher Raum will den Flächenverbrauch mit einem eigenen Vorschlag wirksam begrenzen. Im Detail geht es um die Konkretisierung des sogenannten 5 ha-Ziels der bayerischen Regierungskoalition. Hier finden Sie Zusammenfassung der Tagung und die Präsentationsfolien des Einführungsreferats von Josef Göppel.

 

 

Der ausufernde Landverbrauch engt unsere natürlichen Lebensgrundlagen immer mehr ein. Fruchtbare Böden gehen verloren, Grundwasserstände sinken und die Vielfalt der Arten schwindet. Das darf nicht so weitergehen!
Hier mein Vorschlag für eine andere Politik und aktuelle Bilder der Sendung „Unkraut“.

05.11.2018 - Täglich verschwinden in Bayern 10 Hektar atmender Erde unter Straßen, Parkplätzen und Gebäuden. Besonders die ausufernden Gewerbehallen machten den Flächenverbrauch zu einem beherrschenden Thema der Landtagswahl. Die Grünen konnten als Initiatoren eines Volksbegehrens gegen Betonflut das Rekordergebnis von 17,6 % einfahren. Der CSU nahmen sie damit nicht nur Stimmen ab, sondern auch die Meinungsführerschaft beim Thema Heimat. Die Mehrheit der bayerischen Bevölkerung will einerseits kulturelle Offenheit und gleichzeitig einen behutsameren Umgang mit dem Land.

Die neue bayerische Regierung will nun "eine Richtgröße für den Flächenverbrauch von 5 ha je Tag im Landesplanungsgesetz anstreben." Das ist zweifellos ein bedeutender Schritt nach vorn. Er ist aber nur dann etwas wert, wenn die Richtgröße verbindlich eingehalten wird. Dafür liegt ein konkreter Vorschlag vor. Jeden Tag auf den Autobahnen erleben wir, wie wirkungslos die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h bleibt.