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Josef Göppel in der ZDF-Dokumentation "Klage, Urteil, Klimaschutz!" der Reihe Planet Erde: "Die offenen, atmungsfähigen Böden sind bisher in der Klimadiskussion unterbewertet! Sie nehmen CO2 aus der Luft auf, den die Bodenlebewesen in Kohlenstoff umbauen und als Dauerhumus einlagern."

Zum Filmbeitrag

Seine Statements finden Sie ab Minute 12.21 bis 14.32 sowie Minute 15.58 bis 18.05.

Josef Göppel war 2018 einer der Erstkläger gegen zögerlichen Klimaschutz.

Foto: Logistikzentrum in Herrieden, Mittelfranken

Seine Anhänger folgen ihm nicht -

München, 20. Juli 2021 - Sind die Schwüre des CSU-Vorsitzenden Markus Söder zu mehr Klimaschutz glaubwürdig? Report München widmete dieser Diskussion in der ARD einen eigenen Fernsehbeitrag.

Das Interview mit Josef Göppel finden Sie hier.

Göppel im Bericht aus Berlin zur Klimaklage -

Berlin, 9. Mai 2021 - Im ARD-Bericht aus Berlin begründet Josef Göppel, warum er sich als langjähriger Unionsabgeordneter an der Klimaklage gegen die Bundesregierung beteiligte: „Jahrelang habe ich mich intern bemüht, bis ich sah, ohne einen Schub von außen geht nichts voran!“

Zu den Fernsehbildern (ab Min. 8:33)

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Göppel einer der Erstkläger -

Karlsruhe, 29. April 2021 - Das Bundesverfassungsgericht hat heute mehreren Klägern gegen unzureichenden Klimaschutz in wichtigen Punkten Recht gegeben. Die politischen Entscheidungsspielräume dürften "die physischen Grundlagen menschlicher Existenz nicht aufs Spiel setzen", urteilte das Gericht. Damit gibt es nun erstmals eine Verknüpfung zwischen Umweltzielen und verfassungsrechtlichen Verpflichtungen der Politik!

Josef Göppel war im November 2018 einer der ersten Kläger gegen die wirkungsschwache deutsche Klimagesetzgebung. Zitat aus seiner Klage: "Ich habe mich der Beschwerde angeschlossen, weil die Bundesregierung ihre völkerrechtlichen Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaabkommen nicht umsetzt. Deutschland fällt sogar immer weiter zurück. Beschlüsse werden nicht ernst genommen."

Details des Urteils finden Sie hier.

Josef Göppel in NN-Interviewreihe „Horch amol“ mit NN-Chefredakteur Michael Husarek

Nürnberg, 22. April 2021 - Unser Weltbild gründet seit der Aufklärung im 17. Jahrhundert immer noch auf der Annahme, dass sich alles nach materialistischen Gesetzen erklären lässt. Nur das gilt, was man zählen und messen kann. Die Welt ist aber nicht durchschaubar und zergliederbar wie eine Maschine.

Schon Einstein forderte uns mit der Krümmung der Raumzeit heraus, nach der die Zeit bei Annäherung an schwere Körper langsamer läuft.

Nun zeigt sich auch noch, dass unterhalb der Atomebene keine festen Teilchen bestehen, sondern „Quanten“, - ein pulsierendes Geflecht, das sein Wesen blitzschnell zwischen Materie und Energie wechseln kann.

Seit 1972 ist überdies belegt, dass Quanten ein Gedächtnis haben und ihr Verhalten nach dieser Geschichte richten. Der irische Physiker John Stewart Bell bewies einen „überlichtschnellen Informationsfluss“ zwischen Quanten, die sich „kennen“ – selbst über weite Entfernungen und lange Zeit hinweg.

Die rein materialistische Weltsicht ist nicht mehr haltbar. Die gesamte Lebewelt ist ein atmendes Ganzes, in dessen Austausch der Mensch über Atmung und Nahrung voll einbezogen ist. Er kann sich daraus nicht lösen.

Im Wirtschaftsleben führte die materialistische Weltsicht zur Übernutzung der Erde und zur Zerrüttung des Planeten. Ihr Kern ist die endlose Vermehrung von Kapital in einem Zyklus von Gewinn und Reinvestitionen. Dieses System produziert Textilien, die gar nicht verkauft, sondern eingestampft werden; Lebensmittel, die zu einem Drittel weggeworfen werden und kilometerlange Schwaden von Plastik im Meer.

Diese Logik hat religiöse Züge angenommen. Sie gilt heute als einzig wahre und vernünftige Weltanschauung. In Wahrheit konzentriert dieses System den Reichtum auf Gruppen, die schon viel Kapital besitzen. Es untergräbt überall den Mittelstand mit seinen regionalen Wirtschaftsweisen und es schafft immer mehr Zurückgebliebene. Als Energiebeauftragter in Afrika habe ich das damit verbundene Leid vielfach gesehen.

Aus diesem brutalen Kreislauf gibt es nur einen Ausweg, nämlich soziale und ökologische Leitplanken durch demokratische Initiativen auf der Ebene der Staaten. Das erfolgreichste Beispiel dafür war die deutsche soziale Marktwirtschaft. Seit dem Fall aller Schranken für Kapitalbewegungen ab 1990 wird die Globalisierung aber immer rücksichtsloser. Globale Konzerne spielen die Staaten mit Investitionsversprechen gegeneinander aus.

Die Propheten des von staatlichen Fesseln befreiten Kapitalismus versprechen den Menschen durchsickernden Wohlstand; die Flut werde alle Boote heben.

Die Parole vom durchsickernden Wohlstand und der Flut, die alle Boote hebt, hält aber der Realität nicht stand. Heute leben über 4 Milliarden Menschen unter der Armutsgrenze von 7 $/Tag; das sind mehr als 1980 (Jason Hickel against Bill Gates 2019).

Unsere Erde, die früher so groß und unerschöpflich wirkte, kommt an ihre Grenzen. Im Vergleich zur Größe eines Fußballs ist unsere Erdatmosphäre nur 1 mm dick!

Hier zeigen sich klar die Aufgaben der Zukunft. Wir brauchen eine Weltwirtschaftsordnung, die Güter und Dienstleistungen innerhalb der planetaren Grenzen bereitstellt.

Das Interview können Sie hier abrufen.