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05.11.2018 - Täglich verschwinden in Bayern 10 Hektar atmender Erde unter Straßen, Parkplätzen und Gebäuden. Besonders die ausufernden Gewerbehallen machten den Flächenverbrauch zu einem beherrschenden Thema der Landtagswahl. Die Grünen konnten als Initiatoren eines Volksbegehrens gegen Betonflut das Rekordergebnis von 17,6 % einfahren. Der CSU nahmen sie damit nicht nur Stimmen ab, sondern auch die Meinungsführerschaft beim Thema Heimat. Die Mehrheit der bayerischen Bevölkerung will einerseits kulturelle Offenheit und gleichzeitig einen behutsameren Umgang mit dem Land.

Die neue bayerische Regierung will nun "eine Richtgröße für den Flächenverbrauch von 5 ha je Tag im Landesplanungsgesetz anstreben." Das ist zweifellos ein bedeutender Schritt nach vorn. Er ist aber nur dann etwas wert, wenn die Richtgröße verbindlich eingehalten wird. Dafür liegt ein konkreter Vorschlag vor. Jeden Tag auf den Autobahnen erleben wir, wie wirkungslos die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h bleibt.

18.10.2018 - Unterstützt von Fachleuten legt Josef Göppel einen Vorschlag für ein Flächenmanagement in Bayern vor, das die Kritik des Verfassungsgerichts am Volksbegehren "Betonflut eindämmen" aufgreift.

Hier geht's zum Konzept: Flächenmanagement-Bayern

München, 10.09.2018 - In einer Reportage des Bayerischen Fernsehens fordert Josef Göppel von seiner Partei: "Bayern braucht ein Flächenmanagement, das noch Außenentwicklung ermöglicht, aber die Verödung der Ortskerne aufhält!"

Hier können Sie die Reportage sehen.

Neuer  Versiegelungsbericht  für  Bayern :     19 % mehr in 15 Jahren

München, 18.07.2017 - Die Versiegelung Bayerns hat in den letzten 15 Jahren von 3.570 auf 4.240 km2, also um 19 % zugenommen. Diese Daten veröffentlichte das Bayerische Landesamt für Umwelt in seinem aktuellen „Bodenversiegelungsbericht“. Die Erhebung stützt sich auf Fotos der Landsat-8-Satelliten, die die Erde in 705 km Höhe umkreisen.

Statistisch entfallen 330 Quadratmeter versiegelter Fläche auf jeden Bürger Bayerns; nur 38 Quadratmeter stehen ihm dagegen als Wohnfläche zur Verfügung.

Die sogenannten „Räume mit besonderem Handlungsbedarf“ liegen bei 506 m2/Einwohner. Einen unrühmlichen Spitzenplatz nimmt dabei der Landkreis Ansbach mit 596 m2/Einwohner ein.

Zum Download des Originalberichts

DEBATTE ÜBER FLÄCHENVERBRAUCH: Göppel kritisiert maßlosen Umgang mit dem Land -

Herrieden – Auch in der Heimatgemeinde von Josef Göppel führen ausufernde Gewerbegebiete zu Verkehrszunahmen und Verlust stadtnaher Erholungsflächen. In einem Positionspapier stellt er seine Alternativen vor.