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Neuntägige Reise von Josef Göppel an den Kilimanjaro und zu den Kaffeebauern am Mount Kenya - Hier sein Bilderbericht.

Zur englischen Fassung kommen Sie hier. Die französische Fassung ist hier abrufbar.

 

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Minister Müller setzt auf Heranbildung eines Stamms einheimischer Experten für erneuerbare Energien -

Weihenstephan-Triesdorf, Mai 2019 - Das Foto zeigt junge Agrar- und Energieingenieure aus zehn afrikanischen Ländern, die nun an der FH Weihenstephan-Triesdorf fünf Monate den Aufbau dezentraler Energiegewinnung für kleine Dörfer und einzelne Bauernhöfe in ihren Heimatregionen vertiefen können. Ende September kehren sie nach Afrika zurück.

In ihren Heimatländern unterstützt Deutschland auch die Ausbildung von Elektrohandwerkern an Berufsschulen. So soll ein Stamm von Fachleuten heranwachsen, die nah an ihren Kunden leben.

Josef Göppel besucht als Energiebeauftragter gezielt solche Projekte. Diese faire Hilfe des deutschen Entwicklungshilfeministeriums braucht Ausdauer und ist nicht spektakulär, aber sie schafft in der selbstbewussten jungen Generation Afrikas unserem Land verlässliche Freunde.

Künftige Führungskräfte zum Austausch in Deutschland -

Triesdorf, 7.6.2018 – 25 junge Afrikaner aus zehn Ländern absolvieren zur Zeit einen fünfmonatigen Qualifizierungskurs an der fränkischen Fachhochschule Triesdorf. Sie haben alle bereits ihren Masterabschluss in der Tasche. Mit der Fortbildung in Deutschland wollen sie das Wirtschafts- und Rechtssystem dieses oftmals bewunderten Landes näher kennen lernen.  Auf dem Programm stehen auch Besuche in Firmen, sozialen Einrichtungen und Verwaltungen.

Josef Göppel hatte als Energiebeauftragter für Afrika die Finanzierung solcher Kurse bei Entwicklungsminister Gerd Müller angeregt. Er sagt, es sei wichtig, die Ansichten künftiger afrikanischer Führungskräfte in die deutsche Entwicklungspolitik einfließen zu lassen.

Das Foto zeigt Göppel im Gespräch mit vier jungen Leuten aus Äthiopien, die ihm Hintergrundinformationen für seinen bevorstehenden Besuch in dem Land geben. Der fehlende Zugang zu elektrischem Strom in ländlichen Gebieten ist dort einer der Hauptgründe für Abwanderung in die Slums der Hauptstadt Addis Abeba. Das Projekt  „Bürgerenergie für Afrika“  finanziert deshalb die Ausbildung und Unternehmensgründung von Handwerkern im Sektor  erneuerbare Energien.  Dadurch soll sich allmählich ein Mittelstand entwickeln, der verbunden mit persönlichen Partnerschaften zu deutschen Organisationen eine eigenständige Entwicklung in Gang setzen kann.

english version

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Wie funktioniert Photovoltaik? Unterricht im Fach Elektrotechnik an der Handwerkerschule Hai -

Bericht über eine Reise durch Tansania

Wie kann Deutschland helfen, den jungen Menschen Afrikas eine Zukunftsperspektive in ihrer Heimat zu geben? – Das zu erkunden war der Auftrag für Josef Göppel bei einer Reise durch Tansania. Er besuchte Bauernfamilien, eine Handwerkerschule und Selbsthilfeorganisationen. Seine Eindrücke und Empfehlungen an Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller finden Sie im folgenden Reisebericht.

VOM LEBEN AM KILIMANJARO