Springe zum Inhalt

Der Deutsche Verband für Landschaftspflege und die französische Conservatoires d‘espaces naturels  werden künftig gemeinsam in Brüssel auftreten. Die beiden größten europäischen Landschaftspflegeorganisationen wollen Landwirte, die naturnah wirtschaften, besonders gefördert sehen. Vor allem für die Beweidung von Grünland mit Schafen, Ziegen und Rindern verlangen Sie eine kostendeckende Prämie.

Das vereinbarten die beiden Vorsitzenden im nordfranzösischen Amiens, Christophe  Lepine (links) und Josef Göppel. 

Vortrag zur Festveranstaltung am Sonntag, dem 12. November 2017
von Josef Göppel, Vorsitzender des Deutschen Verbands für Landschaftspflege e.V.

Die Folien meines Vortrags in  Oberbayern finden Sie hier zum Herunterladen: 171112_Ebersberg_LPV25_neu

Frankreich und Deutschland rücken enger zusammen

-   Bericht von Josef Göppel MdB zur Kontaktreise durch Frankreich vom 2. bis 7. Oktober 2017   -

Am 25. Mai 2016 legte das französische Agrarministerium einen bemerkenswerten Beitrag zur gemeinsamen Agrarpolitik nach 2020 vor. Darin will Frankreich „über die auf Mehrkosten und entgangenes Einkommen gestützte Grundlogik der Agrarumweltmaßnahmen“ hinausgehen, die derzeitige zweite Säule „erheblich verstärken“, eine eigene „Förderachse für öffentliche Umweltgüter“ einrichten und schließlich „den Mehrwert zum Nutzen von Gesellschaft und Umwelt, der nicht in den Betriebsbüchern erscheint“ entgelten.

Ähnlich lautende Ankündigungen des neuen französischen Landwirtschaftsministers Stéphane Travert und aktuelle Forderungen des französischen Umweltminister Nicolas Hulot zeigten einen günstigen Moment an, um die französischen Vorstellungen aufzugreifen und mit ähnlichen deutschen Vorschlägen zu verknüpfen.

Endlich sollte auch der persönliche Kontakt mit der größten französischen Umweltorganisation Les Conservatoires d`espaces naturels hergestellt und mit den deutschen Landschaftspflegeverbänden verknüpft werden. Zu Beginn reiste ich zwei Tage durchs Land und besuchte Bauern in einem intensiven Ackerbaugebiet, einen professionellen Ziegenhalter und Schäfer in den Flusstälern von Loire und Cher.

Den ganzen Bericht können Sie hier 171013_Frankreich_Bericht_final herunterladen.

Neuer  Versiegelungsbericht  für  Bayern :     19 % mehr in 15 Jahren

München, 18.07.2017 - Die Versiegelung Bayerns hat in den letzten 15 Jahren von 3.570 auf 4.240 km2, also um 19 % zugenommen. Diese Daten veröffentlichte das Bayerische Landesamt für Umwelt in seinem aktuellen „Bodenversiegelungsbericht“. Die Erhebung stützt sich auf Fotos der Landsat-8-Satelliten, die die Erde in 705 km Höhe umkreisen.

Statistisch entfallen 330 Quadratmeter versiegelter Fläche auf jeden Bürger Bayerns; nur 38 Quadratmeter stehen ihm dagegen als Wohnfläche zur Verfügung.

Die sogenannten „Räume mit besonderem Handlungsbedarf“ liegen bei 506 m2/Einwohner. Einen unrühmlichen Spitzenplatz nimmt dabei der Landkreis Ansbach mit 596 m2/Einwohner ein.

Zum Download des Originalberichts