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Göppel-Vorschlag "Energiepartnerschaften mit Afrika" wird offizielles Projekt

Sie wollen mit dem Projekt Energiepartnerschaften einen eigenwirtschaftlichen Aufbau Afrikas in Gang setzen – Entwicklungsminister Gerd Müller und sein Energiebeauftragter für Afrika, Josef Göppel

Entwicklungsminister Müller stellt neue Strategie vor

   -   Berlin, 27. Juni 2017 – In den ländlichen Räumen Afrikas gibt es kaum Stromnetze. Deutschland wird deshalb in den nächsten fünf Jahren die Ausbildung junger Solarunternehmer fördern und ihnen Partnerschaften zu Deutschen Energiegruppen vermitteln. Josef Göppel ist im Rahmen dieses Projekts als Energiebeauftragter des BMZ für Afrika ehrenamtlich tätig. Er hatte 2016 dem Minister  als Ergebnis seiner Reisen nach Afrika ein Projekt vorgeschlagen, das vor allem auf handwerkliche Ausbildung und Unternehmensgründungen setzt . Göppel will den Wechsel von Hilfsprojekten zu partnerschaftlichem Wirtschaften auf Augenhöhe . Ein zentraler Punkt ist dabei der Zugang zu Elektrizität  außerhalb der Netzanbindung.

Deshalb schlug er  eine Energiepartnerschaft mit Afrika vor, die aus drei Elementen besteht.

  1. Deutschland verhilft jungen Afrikanern zu einer Basisausbildung im Elektrobereich.
  2. Den Absolventen wird eine Starthilfe zur Unternehmensgründung angeboten. Das Angebot an sie ist, auf diese Weise den Aufbau dezentraler Stromversorgung bei den Endkunden ihrer Heimatregionen eigenwirtschaftlich zu betreiben.
  3.  Auf Wunsch erhalten sie einen Rückhalt in Deutschland, der in Form von persönlichen Partnerschaften deutscher Energiegenossenschaften, Stadtwerke, ideellen Gruppen oder Kirchengemeinden zu den jungen Unternehmern in Afrika wirkt. Ein vielfältiges Netzwerk persönlicher Kontakte verschafft den wirtschaftlichen Aktivitäten größere Stabilität!  So wird lebendige Nachbarschaft auf einer gleichberechtigten Basis möglich.

In der Zentrale des Genossenschaftsverbandes am Brandenburger Tor diskutierten bei einem Kongress  rund 300 Fachleute den neuen Ansatz Neue Energie für Afrika

Die Energieministerin von Uganda, Irene Muloni schilderte den dringenden Bedarf in ihrem Land. Ein Bürgermeister aus Mosambik und ein Solarunternehmer aus Kamerun berichteten aus ihrer praktischen Arbeit. Dessen Schlussaussage war: „Für uns ist alles, was aus Deutschland kommt stark! Es funktioniert.“

Kurzfassung des neuen Konzepts: 170621 Energie

Langversion: 170620_BMZ_Position_Energie

La proposition de Josef Göppel en français --> UNE ÉNERGIE VERTE ET CITOYENNE POUR L’AFRIQUE