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Wie funktioniert Photovoltaik? Unterricht im Fach Elektrotechnik an der Handwerkerschule Hai -

Bericht über eine Reise durch Tansania

Wie kann Deutschland helfen, den jungen Menschen Afrikas eine Zukunftsperspektive in ihrer Heimat zu geben? – Das zu erkunden war der Auftrag für Josef Göppel bei einer Reise durch Tansania. Er besuchte Bauernfamilien, eine Handwerkerschule und Selbsthilfeorganisationen. Seine Eindrücke und Empfehlungen an Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller finden Sie im folgenden Reisebericht.

VOM LEBEN AM KILIMANJARO

Der BUND Naturschutz in Bayern e.V. verleiht Josef Göppel seine höchste Auszeichnung, den Bayerischen Naturschutzpreis, verbunden mit der Ehrenmitgliedschaft. Von links: Hubert Weiger, Doris Tropper, Josef Göppel, Richard Mergner, Sebastian Schönauer -

München, 15.03.2018 - Der BUND Naturschutz ehrt Josef Göppel mit dem Bayerischen Naturschutzpreis.

Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf würdigte Göppels „langjähriges, glaubwürdiges Engagement für die Natur, seinen herausragenden Mut und die Treue zu seinen Überzeugungen.“ Josef Göppel sei, so Scharf weiter, „die Symbolfigur politischer Aufrichtigkeit.“

Professor Dr. Hubert Weiger, Vorsitzender des BN, aus dessen Händen Göppel den Preis empfing, wies auf die Einstimmigkeit des Delegiertenbeschlusses hin, aufgrund dessen der Preis verliehen wurde.

In seiner Dankesrede nahm Göppel Bezug auf die Umweltenzyklika von Papst Franziskus. Schöpfungsbewahrung, soziale Gerechtigkeit und demokratische Teilhabe bildeten danach eine innere Einheit, aus der nicht einzelne Teile übergangen werden dürften. "Wer für die 'Bewahrung der deutschen Landschaft' eintrete und gleichzeitig die Grenzen gegen Flüchtlinge schließen wolle, könne kein Partner für die Umweltbewegung sein", sagte Göppel. Es bedürfe „heilender Kräfte in der Gesellschaft“, die täglich für die gelebte Zusammenschau aller Grundwerte einträten.

Zur aktuellen Diskussion um den ungeregelten Flächenverbrauch fordert Göppel „verbindliche Regeln“. Er unterstütze deshalb das Volksbegehren, den Flächenverbrauch in Bayern von 10 auf 5 ha/Tag zu halbieren.

"Der Vorwurf, die Erweiterungsmöglichkeiten der Kommunen seien dadurch total eingeschränkt, entbehre jeglicher fachlichen Grundlage", so Göppel. "Nach einem Erfolg des Volksbegehrens könnten pro Jahr im Freistaat immer noch knapp 2000 ha frisches Land zugebaut werden statt bisher 4000 ha. Selbst für kleine Gemeinden ergäbe das in einer Flächennutzungsplanperiode mehrere Hektar. Außerdem stünde mit dem Handel von Flächenrechten ein schon vier Jahre lang erprobtes Steuerungsinstrument zur Verfügung. 59 Städte und Gemeinden könnten die Praxistauglichkeit dieser Methode belegen."

Über die Preisverleihung hat der BN einen kurzen Videobericht veröffentlicht, den Sie HIER aufrufen können.

Das Logo der Konferenz „Kreaturen - Entdeckung ihres innewohnenden Wertes“:
Der Mensch hält alle Kreaturen in seiner Hand. Seine technischen Möglichkeiten sind ins Riesenhafte gewachsen - zur Bewahrung und zur Zerstörung. Daraus erwächst unsere besondere Verantwortung. Deswegen heißt das neue Zeitalter „Anthropozän“ - Menschenzeit. -

Rom, 7. März 2018 - Papst Franziskus will auch im Umgang mit der Natur einen radikalen Wandel. In einer Konferenz mit Teilnehmern aus allen Erdteilen lässt er den jeder Kreatur innewohnenden Wert in das religiöse Fundament der katholischen Kirche einbauen. Josef Göppel ist einer der Diskussionsteilnehmer.

Zu Pfingsten 2015 hatte Franziskus die Umweltenzyklika LAUDATO SI herausgegeben. Josef Göppel gewann damals die Spitzen der deutschen Umweltverbände für eine groß angelegte Kampagne zur Schöpfungsbewahrung auf christlicher Grundlage. Die jetzige Konferenz im Vatikan geht mit auf diese Initiative zurück. Grundlage der Diskussion ist unter anderem das Positionspapier „Verantwortung im Zeitalter des Menschen“, das die deutsche Delegation an Franziskus übergab. Den Text finden Sie HIER.

18.02.2018 Bayern 2 Hörfunk: Evangelische Perspektiven -

In der folgenden Hörfunksendung können Sie eine Reise zur Internationalen Raumstation unternehmen und den Blick der Astronauten auf die Erde nachempfinden.

Die Sendung dauert 25 Minuten. Eine Zusammenfassung der einprägsamsten Beobachtungen bieten die letzten 5 Minuten.

Hier können Sie die Sendung anhören.

Josef Göppel bei einer Diskussion zum Flächenverbrauch in der Parteizentrale der CSU in München. -

Er fordert konkrete Maßnahmen in einem eigenen Gesetzentwurf: Keine Bebauung von Talauen, grüne Freiräume zwischen den Ortschaften und keine Gewerbebauten an weithin sichtbaren Hangkanten. Außerdem müsse den Gemeinden ein wirksames Instrument zur Eindämmung des Flächenverbrauchs zur Verfügung gestellt werden. Der Zertifikathandel sei nun vier Jahre lang in sechs bayerischen Städten, wie Aschaffenburg, Deggendorf oder Nördlingen, erprobt worden. Dort habe er sich bewährt. Ohne glaubwürdige Alternative würde er, wie auch viele andere wertkonservative Menschen, das Volksbegehren unterstützen.

Hier finden Sie die Argumentation der CSU.

Bayerisches Fernsehen "Unter unserem Himmel": Bayern, Boden und Beton