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Künftige Führungskräfte zum Austausch in Deutschland -

Triesdorf, 7.6.2018 – 25 junge Afrikaner aus zehn Ländern absolvieren zur Zeit einen fünfmonatigen Qualifizierungskurs an der fränkischen Fachhochschule Triesdorf. Sie haben alle bereits ihren Masterabschluss in der Tasche. Mit der Fortbildung in Deutschland wollen sie das Wirtschafts- und Rechtssystem dieses oftmals bewunderten Landes näher kennen lernen.  Auf dem Programm stehen auch Besuche in Firmen, sozialen Einrichtungen und Verwaltungen.

Josef Göppel hatte als Energiebeauftragter für Afrika die Finanzierung solcher Kurse bei Entwicklungsminister Gerd Müller angeregt. Er sagt, es sei wichtig, die Ansichten künftiger afrikanischer Führungskräfte in die deutsche Entwicklungspolitik einfließen zu lassen.

Das Foto zeigt Göppel im Gespräch mit vier jungen Leuten aus Äthiopien, die ihm Hintergrundinformationen für seinen bevorstehenden Besuch in dem Land geben. Der fehlende Zugang zu elektrischem Strom in ländlichen Gebieten ist dort einer der Hauptgründe für Abwanderung in die Slums der Hauptstadt Addis Abeba. Das Projekt  „Bürgerenergie für Afrika“  finanziert deshalb die Ausbildung und Unternehmensgründung von Handwerkern im Sektor  erneuerbare Energien.  Dadurch soll sich allmählich ein Mittelstand entwickeln, der verbunden mit persönlichen Partnerschaften zu deutschen Organisationen eine eigenständige Entwicklung in Gang setzen kann.

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Konservative Politiker aus fünf Kontinenten zum Klimaschutz befragt -

NEW YORK, 21.04.2018 - Was denken konservative Politiker außerhalb der USA über Klimaschutz? Das wollten die Redakteure Matteen Mokalla und Andrea Havis der New York Times wissen. Sie befragten neun Frauen und Männer aus konservativen Parteien rund um die Welt, darunter Josef Göppel für die CDU/CSU.

Hier geht’s zum Filmmitschnitt. Dauer 3.41 min

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Wie funktioniert Photovoltaik? Unterricht im Fach Elektrotechnik an der Handwerkerschule Hai -

Bericht über eine Reise durch Tansania

Wie kann Deutschland helfen, den jungen Menschen Afrikas eine Zukunftsperspektive in ihrer Heimat zu geben? – Das zu erkunden war der Auftrag für Josef Göppel bei einer Reise durch Tansania. Er besuchte Bauernfamilien, eine Handwerkerschule und Selbsthilfeorganisationen. Seine Eindrücke und Empfehlungen an Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller finden Sie im folgenden Reisebericht.

VOM LEBEN AM KILIMANJARO

Der BUND Naturschutz in Bayern e.V. verleiht Josef Göppel seine höchste Auszeichnung, den Bayerischen Naturschutzpreis, verbunden mit der Ehrenmitgliedschaft. Von links: Hubert Weiger, Doris Tropper, Josef Göppel, Richard Mergner, Sebastian Schönauer -

München, 15.03.2018 - Der BUND Naturschutz ehrt Josef Göppel mit dem Bayerischen Naturschutzpreis.

Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf würdigte Göppels „langjähriges, glaubwürdiges Engagement für die Natur, seinen herausragenden Mut und die Treue zu seinen Überzeugungen.“ Josef Göppel sei, so Scharf weiter, „die Symbolfigur politischer Aufrichtigkeit.“

Professor Dr. Hubert Weiger, Vorsitzender des BN, aus dessen Händen Göppel den Preis empfing, wies auf die Einstimmigkeit des Delegiertenbeschlusses hin, aufgrund dessen der Preis verliehen wurde.

In seiner Dankesrede nahm Göppel Bezug auf die Umweltenzyklika von Papst Franziskus. Schöpfungsbewahrung, soziale Gerechtigkeit und demokratische Teilhabe bildeten danach eine innere Einheit, aus der nicht einzelne Teile übergangen werden dürften. "Wer für die 'Bewahrung der deutschen Landschaft' eintrete und gleichzeitig die Grenzen gegen Flüchtlinge schließen wolle, könne kein Partner für die Umweltbewegung sein", sagte Göppel. Es bedürfe „heilender Kräfte in der Gesellschaft“, die täglich für die gelebte Zusammenschau aller Grundwerte einträten.

Zur aktuellen Diskussion um den ungeregelten Flächenverbrauch fordert Göppel „verbindliche Regeln“. Er unterstütze deshalb das Volksbegehren, den Flächenverbrauch in Bayern von 10 auf 5 ha/Tag zu halbieren.

"Der Vorwurf, die Erweiterungsmöglichkeiten der Kommunen seien dadurch total eingeschränkt, entbehre jeglicher fachlichen Grundlage", so Göppel. "Nach einem Erfolg des Volksbegehrens könnten pro Jahr im Freistaat immer noch knapp 2000 ha frisches Land zugebaut werden statt bisher 4000 ha. Selbst für kleine Gemeinden ergäbe das in einer Flächennutzungsplanperiode mehrere Hektar. Außerdem stünde mit dem Handel von Flächenrechten ein schon vier Jahre lang erprobtes Steuerungsinstrument zur Verfügung. 59 Städte und Gemeinden könnten die Praxistauglichkeit dieser Methode belegen."

Über die Preisverleihung hat der BN einen kurzen Videobericht veröffentlicht, den Sie HIER aufrufen können.

Das Logo der Konferenz „Kreaturen - Entdeckung ihres innewohnenden Wertes“:
Der Mensch hält alle Kreaturen in seiner Hand. Seine technischen Möglichkeiten sind ins Riesenhafte gewachsen - zur Bewahrung und zur Zerstörung. Daraus erwächst unsere besondere Verantwortung. Deswegen heißt das neue Zeitalter „Anthropozän“ - Menschenzeit. -

Rom, 7. März 2018 - Papst Franziskus will auch im Umgang mit der Natur einen radikalen Wandel. In einer Konferenz mit Teilnehmern aus allen Erdteilen lässt er den jeder Kreatur innewohnenden Wert in das religiöse Fundament der katholischen Kirche einbauen. Josef Göppel ist einer der Diskussionsteilnehmer.

Zu Pfingsten 2015 hatte Franziskus die Umweltenzyklika LAUDATO SI herausgegeben. Josef Göppel gewann damals die Spitzen der deutschen Umweltverbände für eine groß angelegte Kampagne zur Schöpfungsbewahrung auf christlicher Grundlage. Die jetzige Konferenz im Vatikan geht mit auf diese Initiative zurück. Grundlage der Diskussion ist unter anderem das Positionspapier „Verantwortung im Zeitalter des Menschen“, das die deutsche Delegation an Franziskus übergab. Den Text finden Sie HIER.